Die Normalisierung myofaszialer Verspannungen
Der Osteopath, die Osteopathin palpiert die Verspannungen in den Muskeln und ihren Hüllen, den Faszien. Diese Verspannungen schränken die Bewegungsfreiheit der Strukturen ein und stören ihre Synergie. Die 5 myofaszialen Ketten bilden eine Funktionseinheit und sind für das Gleichgewicht der Struktur verantwortlich.
Ziel ist es, das Gleichgewicht in diesen myofaszialen Ketten manuell wieder herzustellen. Dafür gibt es verschiedene, ganz spezifische Methoden, die präzise Indikationen haben.
Beispiele:
‣Das GOT (General Osteopathic Treatment) normalisiert rhythmisch alle Teile des Organismus, indem sie die physiologischen Funktionseinheiten mobilisiert.
‣“Myofascial release” dient der Lockerung von Verspannungen, die sich von ihrer Ursprungsstelle bis in das Körperinnere hinein festgesetzt haben können. Die Methode wurde von Dr. William Garner Sutherland D.O. entwickelt.
‣Isometrische Arbeit und “Muscle Energy” nach dem Konzept von Dr. Fred Mitchell D.O. dienen dazu, den vollen Bewegungsausschlag wiederzuerlangen. Sie beseitigen Verspannungen, die die Muskelfasern verkürzen und die freie Bewegung der osteoartikulären Strukturen behindern.
‣Befreiung von traumatischen Abdrücken und Stresszuständen im Gewebe, von Spannungen im Bereich der myofaszialen Faserzüge.
‣„Strain-Counterstrain”-Methode zur Lösung von Spasmen, die auf das Gewebsgerüst eingewirkt haben.
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Bausteine der Osteopathie